Mit ‘12.04’ Tagged einträge

dhclient debug modus

Donnerstag, Juni 2nd, 2016

Einen debug modus für dhclient habe ich leider vergeblich gesucht. Es gab weder ein simulate noch ein oder „–dry-run“ womit ich eine Adressermittlung und was es genau machen würde. Da es sich bei den von dhclient aufgerufenen Scripten um Bash scripte handelt, habe ich diese kurzerhand umgeschrieben.

Unter /sbin/dhclient-script liegt das Script das das von dhclient nach erfolgreicher Adressermittlung aufgerufen wird. Hier habe ich alle aktiven iproute2 Kommandos gegen echo’s ersetzt und alle hooks endfernt. Im Beispiel eines Bridgeinterface für eine Freifunk Verbindung sah das so aus:

Das vollständig umgeschriebene dhclient-script das ich auf einen Ubuntu 12.04 angepasst habe, habe ich hier: (mehr …)

ubuntu disabled cacert.org

Donnerstag, März 20th, 2014

Beim einrichten eines Servers unter 14.04 ist mir folgendes aufgefallen:
SSLCACertificateFile: file ‚/usr/share/ca-certificates/cacert.org/cacert.org.crt‘ does not exist or is empty

Darauf hin schaute ich mir die changelog vom ca-certificates an und war überrascht das cacert.org nicht mehr vertraut wird:
zless /usr/share/doc/ca-certificates/changelog.gz
ca-certificates (20130906ubuntu2) trusty; urgency=medium

* No longer ship cacert.org certificates. (LP: #1258286)

-- Marc Deslauriers Wed, 19 Feb 2014 15:57:25 -0500

Daraufhin schaute ich mir den Bugreport genauer an:
Ubuntu ist eine der wenigen Distributionen die CAcert als vertrauenswürdiges Zertifikat anerkennen. Viele Distributionen erwägen [1], CAcert zu entfernen. Mozilla schloss die im Jahr 2003 eröffnete RFE [2] für CAcert im Jahr 2008.

Auf der Debian Mailingliste [3] wurden einige Bedenken bezüglich der Codequalität von CAcert ausgedrückt. Deswegen wurde die Prüfung angehalten.

In der Vergangenheit hat Ubuntu bereits CAcert deaktiviert [4], dies ist nun wieder der Fall. Es ist besser dies wieder zu tun.

Ubuntu is one of the few distributions shipping CAcert as a trusted certificate. Many distributions are considering[1] whether to remove CAcert, and Mozilla closed the RFE[2] for CAcert in 2008, which was opened in 2003.

Concerns were expressed about CAcert’s code quality[3], and their audit appears to be stalled.

In the past, it appears that Ubuntu disabled[4] CAcert, but this is no longer the case. It may be wise to do so again.

[1]: http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=718434#50
[2]: https://bugzilla.mozilla.org/show_bug.cgi?id=215243
[3]: http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=718434#45
[4]: http://wiki.cacert.org/InclusionStatus?highlight=Ubuntu

Quelle: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/ca-certificates/+bug/1258286

Abhilfe schafft folgendes, dennoch müssen dann die Fingersprints selbst überprüft werden.
wget -O cacert.org.crt http://www.cacert.org/certs/root.crt
wget -O - http://www.cacert.org/certs/class3.crt >> cacert.org.crt

[UPDATE]
Mittlerweile sind auch die andere releases betroffen wie Ubuntu 12.04:
zless /usr/share/doc/ca-certificates/changelog.gz
ca-certificates (20130906ubuntu0.12.04.1) precise-security; urgency=medium

* Update ca-certificates database to 20130906 (LP: #1257265):
- backport changes from the Ubuntu 14.04 20130906ubuntu1 package
- No longer ship cacert.org certificates (LP: #1258286)
- No longer ship obsolete debconf.org certificates
- mozilla/certdata2pem.py: Work around openssl issue by shipping both
versions of the same signed roots. Previously, the script would
simply overwrite the first one found in the certdata.txt with the
later one since they both have the same CKA_LABEL, resulting in
identical filenames. (LP: #1014640, LP: #1031333)

-- Marc Deslauriers Thu, 06 Feb 2014 17:39:43 -0500

ubuntu uefi und gpt mounten

Mittwoch, November 27th, 2013

Bei dem altbekannten Tool fdisk bekommt man die Warnung „fdisk doesn’t support GPT“
root@ubuntu:~# fdisk -l

WARNING: GPT (GUID Partition Table) detected on '/dev/sda'! The util fdisk doesn't support GPT. Use GNU Parted.

Disk /dev/sda: 31.7 GB, 31658606592 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 3848 cylinders, total 61833216 sectors
Units = sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0x00000000

Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 1 61833215 30916607+ ee GPT

mit parted kann man diese dann komplett auslesen:
root@ubuntu:~# parted -l
Model: ATA ATP IG mSATA (scsi)
Disk /dev/sda: 31.7GB
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: gpt

Number Start End Size File system Name Flags
1 1049kB 99.6MB 98.6MB fat32 boot
2 99.6MB 30.9GB 30.8GB ext4
3 30.9GB 31.7GB 779MB linux-swap(v1)

Dann weiß man auch welche Partition man mounten kann.
mount /dev/sda2 /mnt/

libavformat mismatching

Montag, April 22nd, 2013

Beim starten eines Videos bekam ich folgende Meldung das die libav nicht in der Aktuellen Version vorlag.

Um das Problem zu beheben habe ich folgende PPA eingebunden:

apt-add-repository ppa:motumedia/mplayer-daily
apt-get update
apt-get dist-upgrade

Mit der dann installierten Versionen libavformat version 54.0.0 und MPlayer SVN-r34707-4.6 (C) 2000-2012 MPlayer Team war das schauen der Videos ohne Probleme möglich.

Quelle: bugs.launchpad.net

dhclient host-name

Sonntag, März 24th, 2013

In einem Kundennetzwerk hatte ich das Problem, das der DHCP Server mir einen falschen Hostnamen mitteilte. So stand in den /etc/hosts eine anderer Name als der durch hostname, uname -a oder in der Bash angezeigt wurde.

Damit ich dieses Verhalten unterbinden konnte habe ich in der /etc/dhcp/dhclient.conf in der Zeile: send host-name ""; den richtigen Namen gesetzt damit dieser dem DHCP Server mitgeteilt wird und aus dem request Block die Option host-name, entfernt.