Ubuntu Fazit Teil 2

Schade finde ich immer noch, dass viele Hardware-Hersteller ihre Treiber noch immer nicht für Linux schreiben, aber da gibt es eine ganz einfache Lösung, ich schaue vor dem Kauf ob ein Produkt auch für Linux geeignet ist, schließlich schauen auch alle Windows User, ob auf der Verpackung auch ein Vista logo ist. Da der Heise-Verlag das Marktpotential von Linux mittlerweile schon auf 33,9 %
schätzt, müssten die Hardware-Hersteller, die darauf immer noch nicht eingehen, dies bald richtig zu spüren bekommen.

Warum Ubuntu?
Der Hauptgrund für mich war, dass Ubuntu auf Debian aufsetzt. Dies nutze ich auch im Serverbereich und weiß daher die Vorteile des Paketsystems APT sehr zu schätzen. Einfach

apt-get install paketname

eintippen und los geht’s. Man weiß immer, dass man die Pakete aus vertrauenswürdigen Quellen bekommt und muss nicht mal danach suchen außer mit

apt-cache search „was will ich haben“ | grep „was genau“

Ubuntu is more sexyer ...

Empfehlungen.
Als normaler Heimanwender, der gerne mal ein paar Spiele außer UT spielt, ist Ubuntu noch leider noch nicht geeignet. Für die User, die den Computer für Büroanwendungen wie Office und Internet brauchen, ist Ubuntu jetzt schon eine gute Alternative.

Lizenzen
Ich habe all meine Software auf meinem Rechner lizenziert. Wie sieht es denn bei euch Windows Unsern aus? Bei eurem Betriebssystem, dass ihr als OEM mitgeliefert bekommen habt, glaube ich es euch. Aber spätestens bei der Office Lizenz, die genauso teuer ist wie euer Rechner glaube ich hört es doch schon auf.

Windows Vista Home Premium 32 Bit OEM 80,-
Microsoft Office 2007 Standard deutsch 450,-

Für den Preis bekommt man in der Open-Source-Welt ganz schön viel Support.

Sicherheit
Da brauche ich nicht lange schreiben, es gibt für Linux nur einen Virenscanner der nach Windows Viren sucht. Für Linux gibt es kaum welche. Das liegt mit daran, dass die Rechtestruktur unter Linux anders aufgebaut ist.
Quelle: wiki.ubuntuusers.de/Sicherheitskonzepte