Kategori Computer

Der vim Mausmodus unter Debian 9

Freitag, November 17th, 2017

Unter Debian 9 Stretch hat vim eine neue default Einstellung bekommen, den Mouse Modus. Möchte man Texte per Maus kopieren bzw in die Zeichenablage legen dies nicht mehr.

Ich habe mir zum editieren der vim Konfiguration Datei folgenden Einzeller geschrieben, den ich einmalig ausführen muss:

Was macht er im Detail:
In der /usr/share/vim/vim80/defaults.vim muss unter folgender Sektion der set mouse Parameter auskommentiert werden.

systemd KillMode und systemd-run

Sonntag, Oktober 8th, 2017

Für eine Video Projekt habe ich ein Script das in einer Schleife ein Einminütiges Video erstellt und dieses danach verarbeitet. Damit man die Erstellung sauber beenden kann, habe ich beim Starten eine Datei angelegt und zum beenden wird diese Datei wieder gelöscht. In der schleife wird immer abgefragt ob diese noch Existiert:

So kann man das Skript sehr gut von „außen“ steuern. Ein weiteres Script zum verarbeiten, das sich ebenfalls in der schleife befindet, habe ich geforkt.

Nun habe ich das Script auf einen systemd Service umgestellt, bei dem ich auf zwei Probleme gestosen bin.
1. Systemd beendet das Script und alle hiervon aufgerufenen Programme ebenfalls mit Signal 15. Das bedeutet das, dass Video erstellen und verarbeiten umgehend unterbrochen werden.
2. Das „verarbeitung.sh“ Script ist eigentlich vollkommen unabhängig und es muss nicht auf dessen Beendigung gewartet werden.

Lösung:
Im SystemD Services habe ich den Kill Mode auf Mixed umgestellt. Das Sendet nur noch an eigentliche Script ein Signal 15. Hier tiggert dann der trap und löscht die Datei zum Beenden der Schleife.

Den fork habe ich mit mit systemd-run in eine eigene Unit verfrachtet. Somit kann die Verarbeitung abgeschlossen werden und SystemD kann den Dienst als beendet erklären.

Einführung in Docker

Freitag, August 25th, 2017

Hier eine Kurzzusammenfassung wie man mit Docker sein erstes Projekt starten kann und worauf man achten sollte.

Installation:
Die Installation ist mittlerweile trivila einfach:

Wenn man docker als System Benutzer ausführen möchte. muss dieser in der Gruppe docker sein.

Das Dockerfile:
Das Dockerfile beschreibt was gemacht werden soll. Fangen wir langsam an und setzen eine Instanz mit einem Webserver mit PHP Unterstützung auf:

Im Detail: Die „FROM“ Zeile beschreibt das zugrunde liegende Image. In unserem fall ist das Ubuntu in der Version 14:04. Die liste der Images findet man hier: hub.docker.com

Die Zeile RUN beschreibt was beim Prozesse des bauen eines Docker Container gemacht werden soll. An dieser stelle habe ich alle apt befehle hintereinander geschrieben, da Docker für jedes einen eigenen Layer erzeugt. Dies hat vor und Nachteile.

Dann starten wird das ganze doch mal:

Mit „docker build“ wird das Image gebaut. Mit der Option -t geben wird dem ganzen noch einen beliebigen Namen und der Punkt besagt das das Dockerfile aus dem aktuellen Verzeichnis verwendet werden soll.

Nach dem Bauen können wir den Container Starten. Zunächst habe ich mit der Option „-v“ das Verzeichnis in dem wir uns gerade befinden im den Container an die Stelle /var/www/html gemountet. Mit der Option -i und -t mit dem bekommen wir im zusammen Spiel mit dem abschließenden Aufruf von /bin/bash einen Interaktiven zugriff auf den Container. Die „–rm“ Option löscht nach beenden der Interaktiven Shell auch den gesamten Container. Dies würde Docker sonst nicht machen und es würde sehr viel Datenmüll entstehen. Da wir dem ganzen einen Namen gegeben haben müssen wir nicht umständlich nach nach der beim Bauen des Container erzeugten ID suchen sondern könne einfach loslegen:

In diesem Container ist nun noch nichts gestartet. Nach dem Starten des Webservers mittels /etc/init.d/apache2 start kann mit einem Webbrowser die Seite angezeigt werden. Hierfür sucht man sich die Aktuelle IP herraus: ip a und gibt diese im Webbrowser an.

MySQL Passwort reset

Dienstag, Juli 18th, 2017

immer wieder toll, dass sich im laufe eines Produkt zyklusses das zurücksetzen eines Passwort immer wieder ändere muss. Hier das Beispiel wie es unter Ubuntu 16.04 noch funktioniert:

Zunächst um welche Version handelt es sich:
mysql --version
mysql Ver 14.14 Distrib 5.7.18, for Linux (x86_64) using EditLine wrapper

Dann muss die Datenbank angehalten werden:
systemctl stop mysql

Unter Ubuntu existiert der /var/run/mysqld Ordner nicht der für das Starten des mysql Prozesses ohne Berechtigungen nötig ist:
mkdir /var/run/mysqld
chwon mysql: /var/run/mysqld
mysqld_safe --skip-grant-tables --skip-networking &

Dann kann man sich in die DB einloggen und das Passwort zurück setzen:
mysql -u root
use mysql;
UPDATE user SET authentication_string = PASSWORD('neues_passwort') WHERE User = 'root' AND Host = 'localhost';
FLUSH PRIVILEGES;

Zum Schluss muss der mysql Prozess wieder beendet werden und der ganz normale Dienst kann wieder gestartet werden:
kill `cat /var/run/mysqld/mysqld.pid`
systemctl start mysql

Datei Transfer in citrix mit Zeichenablage…

Donnerstag, Juni 1st, 2017

Man kann ja zum Glück sagen das Citrix auch unter Linux läuft, aber wenn dies die einzige Art ist um mit einem Netzwerk zu kommunizieren. Muss man sich andere Hintertüren bauen um Daten ins/aus einem Netzwerk zu bekommen.

In meinem Fall wollte ich eine 1MB großes RPM kopieren. Hier für habe ich die Datei komplett, als base64 kodirte Daten, in die Zeichenablage geladen:

Zu dem habe ich natürlich die md5 Summe zur Intigritäts- Prüfung erzeugt.
md5sum Downloads/nginx-1.12.0-1.el7.ngx.x86_64.rpm
6ecea65dc0ed707df767e26d0825b00b Downloads/nginx-1.12.0-1.el7.ngx.x86_64.rpm

Dann habe ich die Daten in einem Citrix erbindung in einem Terminal gepastet:

Mit STRG + d kann man das schreiben in die Datei beenden. Anschließend noch einmal mit md5sum den gegen Test mach und schon ist die Datei auf der anderen Seite.